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Ernährungsbildung

Nahrungskreisläufe mit allen Sinnen erleben

Ein Obstbaum im Kita-Garten – ein echtes Sinnbild für die Ernährungsbildung.

Er begleitet die Kinder durch alle Jahreszeiten und zeigt auf ganzheitliche Weise, wie Lebensmittel entstehen, wachsen und verarbeitet werden. Dabei lässt sich das Thema wunderbar mit Musik, Bewegung, Spielideen und Naturerfahrungen verknüpfen.

Die Natur erwacht Nach dem Winter sehnen sich alle nach dem ersten zarten Grün. Sobald im April die Apfelblüten erscheinen, beginnt ein neues Gartenjahr voller Entdeckungen. Die Kinder beobachten, wie sich die Blüten öffnen, wie Insekten angelockt werden – und erleben hautnah, wie empfindlich die Natur auf das Wetter reagiert.
Wachsen, staunen, schützen Im Sommer spendet der Baum willkommenen Schatten – und zeigt, was aus den zarten Blüten wird: kleine Früchte, die langsam reifen. Die Kinder sehen, wie sich die Äpfel entwickeln und können dabei beobachten, wie sich Äste unter der Last der Früchte zur Erde neigen – manchmal direkt in Kinderhände.
Ernten und genießen Jetzt darf geerntet werden! Die Kinder pflücken die Äpfel direkt vom Baum – frisch, duftend, in echter Bioqualität. Sie lernen dabei: Nicht jeder Apfel sieht makellos aus wie im Supermarkt, und gerade das macht Naturprodukte so besonders. Der Geruch, das Aussehen, der Geschmack – all das wird mit allen Sinnen erlebt.
Ruhezeit mit Nachklang Die Blätter sind gefallen, der Baum ruht – doch auch jetzt gibt es viel zu entdecken: raschelndes Laub, tierische Besucher wie Igel oder Vögel, und vielleicht die letzten eingelagerten Äpfel. Aus ihnen zaubern die Kinder Kompott, Kuchen oder getrocknete Apfelscheiben für ihr Müsli – ein bewusster Umgang mit Vorräten.
Wenn die Lager leer sind, beginnt der Kreislauf erneut – und die Kinder beobachten mit Vorfreude, wie sich wieder neue Blüten bilden.